Samstag, Februar 14, 2026

Induktion
Induktion

Von Induktion spricht man wenn man mithillfe von Magnetfeldern Elektronen zum Bewegen gebracht werden (bewegte Elektronen werden auch als Stromfluss bezeichnet).

ist das Erzeugen von Ladungstrennungen, die durch wechselnde Magnetfelder erzeugt werden. Ladungstrennung  heißt, dass es einen Elektronenüberschuss und einen Elektronen Mangel gibt, sprich eine elektrische Spannung.

Die elektromagnetische Induktion

Induktion

Von Induktion spricht man wenn man mithillfe von Magnetfeldern Elektronen zum Bewegen gebracht werden (bewegte Elektronen werden auch als Stromfluss bezeichnet).

beschreibt das Entstehen einer elektrischen Spannung, wenn sich ein Magnetfeld ändert. Dieses Prinzip ist eine der wichtigsten Grundlagen der Elektrotechnik und bildet die Basis für Generatoren, Transformatoren und viele weitere Geräte. Für die Lehrabschlussprüfung ist entscheidend zu verstehen, wie eine Induktionsspannung entsteht, wovon sie abhängt und wie ihre Richtung bestimmt wird.

Werbung

Begriffserklärung

Unter elektromagnetischer Induktion

Induktion

Von Induktion spricht man wenn man mithillfe von Magnetfeldern Elektronen zum Bewegen gebracht werden (bewegte Elektronen werden auch als Stromfluss bezeichnet).

versteht man die Erzeugung einer elektrischen Spannung in einem Leiter oder in einer Spule, wenn sich das Magnetfeld ändert oder sich der Leiter im Magnetfeld bewegt.

Typische Ursachen:

  • Bewegung eines Leiters im Magnetfeld
  • Bewegung eines Magneten gegenüber einem Leiter oder einer Spule
  • Änderung der Magnetfeldstärke in einer Spule (z. B. durch Stromänderung)

Induktionsspannung

Die Höhe der induzierten Spannung hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Stärke des Magnetfeldes
  • Geschwindigkeit der Bewegung (bei Bewegungsinduktion)
  • Anzahl der Windungen einer Spule
  • Fläche der Spule und deren Orientierung im Magnetfeld
  • Geschwindigkeit der Änderung des Magnetfeldes

Grundsatz: Je schneller sich das Magnetfeld ändert, desto größer ist die Induktionsspannung.

Bewegungsinduktion

Bewegungsinduktion entsteht, wenn ein Leiter oder eine Spule durch ein Magnetfeld bewegt wird und dabei die Feldlinien schneidet. Die Ladungsträger im Leiter werden durch die Lorentzkraft verschoben, sodass eine Spannung entsteht.

Beispiel:

  • Ein Leiterstab bewegt sich senkrecht zu den magnetischen Feldlinien eines Permanentmagneten.
  • Zwischen den Enden des Leiterstabes wird eine Spannung messbar.
  • Wird der Leiter in einem geschlossenen Stromkreis geführt, fließt ein Strom
    Strom

    Der elektrischen Strom ist der Fluss von Elektronen durch einen Leiter.

    .

Selbstinduktion

Ändert sich der Strom

Strom

Der elektrischen Strom ist der Fluss von Elektronen durch einen Leiter.

durch eine Spule, so ändert sich ihr Magnetfeld. Diese Änderung des Magnetfeldes erzeugt in derselben Spule eine Induktionsspannung, die der Stromänderung entgegenwirkt. Dies bezeichnet man als Selbstinduktion.

Vereinfachte Formel:

Uind = - L · dI/dt

  • L: Induktivität der Spule
  • I: Strom
    Strom

    Der elektrischen Strom ist der Fluss von Elektronen durch einen Leiter.

    durch die Spule
  • dI/dt: zeitliche Änderung des Stroms

Induktionsgesetz (Faradaysches Gesetz)

Das Faradaysche Induktionsgesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen der Änderung des magnetischen Flusses und der induzierten Spannung.

Vereinfachte Formel:

U = - N · dΦ/dt

  • U: induzierte Spannung
  • N: Windungszahl der Spule
  • Φ (Phi): magnetischer Fluss
  • dΦ/dt: zeitliche Änderung des magnetischen Flusses

Lenz’sche Regel (Richtungsbestimmung)

Die Lenz’sche Regel gibt an, in welche Richtung die Induktionsspannung bzw. der Induktionsstrom wirkt:

Merksatz: Die Induktion

Induktion

Von Induktion spricht man wenn man mithillfe von Magnetfeldern Elektronen zum Bewegen gebracht werden (bewegte Elektronen werden auch als Stromfluss bezeichnet).

wirkt immer der Ursache ihrer Entstehung entgegen.

Beispiel:

  • Wird ein Magnet in eine Spule hineingeschoben, so entsteht ein Magnetfeld in der Spule, das den Magneten abstößt.
  • Wird der Magnet herausgezogen, entsteht ein Magnetfeld, das den Magneten „festhalten“ möchte.

Wichtige Anwendungen in der Praxis

  • Generatoren zur Stromerzeugung
  • Transformatoren zur Spannungsanpassung
  • Fahrraddynamo
  • Induktionskochfelder
  • Elektromotoren (Rückwirkung und Bremsen)
  • Kabelloses Laden (Handy, Auto, ...)
  • Induktive Sensor und Näherungsschalter
  • NFC (Near Field Communication)
  • RFID

Typische Prüfungsfragen (LAP)

  • Was versteht man unter elektromagnetischer Induktion
    Induktion

    Von Induktion spricht man wenn man mithillfe von Magnetfeldern Elektronen zum Bewegen gebracht werden (bewegte Elektronen werden auch als Stromfluss bezeichnet).

    ?
  • Wie kann eine Induktionsspannung erzeugt werden?
  • Welche Faktoren beeinflussen die Höhe der induzierten Spannung?
  • Was ist der Unterschied zwischen Bewegungsinduktion und Selbstinduktion?
  • Formuliere das Faradaysche Induktionsgesetz.
  • Was besagt die Lenz’sche Regel?
  • Nenne praktische Anwendungen der elektromagnetischen Induktion
    Induktion

    Von Induktion spricht man wenn man mithillfe von Magnetfeldern Elektronen zum Bewegen gebracht werden (bewegte Elektronen werden auch als Stromfluss bezeichnet).

    .

 

Simulator

 

 

Videos

 

 

 

Weiterführende Quellen

Mehr Informationen sind auf diesen Links zu finden.

Ist diese Seite hilfreich?
Dann finde HIER heraus, wie du dieses Projekt unterstützen kannst! Durch deine Unterstützung kann dieses Projekt erhalten und weiter ausgebaut werden. Die einfachste Art ist es über diesen LINK bei Amazon deinen Einkauf zu tätign, denn so erhalte ich eine kleine Provision und für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten, Aufwände oder Nachteile, eine Win-Win Situation also!
Werbung